Mode der 20er Jahre
Die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts – noch heute sind sie Inbegriff für glamouröses Nachtleben und Extravaganz. Mit den politischen Umbrüchen der Zeit ging auch die modische Revolution Hand in Hand.
Die wilden 20er – ein modischer Rückblick auf ein Jahrzehnt
Erstmals zog es mehr Frauen in die Clubs und Bars der großen Städte, um sich zu amüsieren, neue Bekanntschaften zu knüpfen und natürlich, um zu tanzen! Der Charleston, der besonders durch die Ikone Josephine Baker bekannt wurde, erforderte vor allem Schnelligkeit und Bewegungsfreiheit. Das verlangte von den Designern neue und lockere Schnitte, die einengende Mode der vorherigen Jahrzehnte war nun einfach nicht mehr praktikabel.
Die Mode der 20er Jahre war nicht nur lockerer, auch kürzer wurden die Kleider. Knielang oder sogar kürzer durften sie sein, im Privaten wie auch in Gesellschaft. Die 20er Jahre gelten außerdem als die Geburtsstunde des „Kleinen Schwarzens“. Zu viel Dekolleté oder Rücken zu zeigen, war allerdings nach wie vor verpönt, die Kleider blieben hoch geschlossen. Gerne wurden Pailletten und Stoffe in hellen Farbnuancen verarbeitet.
Der glamouröse Schein wurde mit zahlreichen Accessoires unterstrichen: Federboas, Topfhüte oder Stirnbänder, lange Zigarettenspitzen, neuartige Seidenstrümpfe und Perlenschmuck gehörten in den 20er Jahren zu jedem modischen Outfit dazu. Generell war es allerdings nicht üblich, zu viel der eigenen Weiblichkeit zu zeigen. Auch mit dem Bubikopf, der damals gängigen Frisur in der Damenwelt, wurde nochmals versucht, die Lossagung vom früheren Frauenbild zu unterstreichen.
Mode im Stil der 20er Jahre: Glamour, Pin Up & Topfhut
In der Herrenmode der 20er Jahre standen sich hier zwei Grundeinstellungen gegenüber: Auf der einen Seite der entspannte Dandy-Stil. Hier fand sich der Stil des Charlestons wieder, wie auch bei der damals modischen Kleidung der Frauen. Bevorzugt wurden helle Farben und lockere Schnitte. Dazu wurden gerne glänzende Schuhe getragen, schwarz oder auch zweifarbig. Für die gängige, angepasstere Mode, die als weniger rebellisch galt als die des „Dandys“, wurden dunklere Stoffe verwendet.
In der Regel wurde ein Anzug getragen, das passende Sakko erlebte aber selbst im Laufe der 20er Jahre eine Wandlung. Erst wurden enge Schnitte bevorzugt, die hauptsächlich dazu dienten, die maskuline Figur des Trägers zu unterstreichen. Dies passte jedoch bald nicht mehr zu den drastischen Veränderungen in den traditionellen Vorstellungen der Geschlechter. Wie auch in der Damenmode wurden die Schnitte mit der Zeit weiter und lockerer.
Typisch für die 20er Jahre ist außerdem der sogenannte „Stresemann“, ein Anzug, der seinen Namen seinem populärsten Träger, dem damaligen deutschen Außenminister, verdankt. In der Freizeit, wie auch im Sport, erfreuten sich Knickerbocker großer Beliebtheit. Auch die Frisuren der Herren wurden einfach und schlicht gehalten. Bärte waren vollkommen außer Mode, das Kopfhaar kämmte man nach hinten, obwohl man es in der Regel sowieso mit einem Hut, vorzugsweise mit einem Homburg, verdeckte.


Das kleinste der Skandinavischen Länder ist Dänemark. Hier geschehen jedoch die größten modischen Wunder. Bereits seit einiger Zeit findet Dänische Mode so viele Abnehmer wie noch nie. Jedoch wird nicht nur die Mode immer beliebter, sondern wird das Land mit der Copenhagen Fashion Week auch zum modischen Aushängeschild Nummer 1. Kurz gesagt ist Dänische Mode schlichtweg weiblich, leger, locker und vor allem von jedem Typen tragbar.
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